Scheidungskinder
Hilfe
im
Umgang mit Jugendlichen deren
Eltern
geschieden oder getrennt sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Deutschland
Statistik
3. Was bedeutet
die Scheidung
für
das Kind
4. Problematik
der
Scheidungskinder
5.
Gesprächsgruppe
für
Scheidungskinder
6. Theologische
Anknüpfung
7. Hilfestellungen
8. Zusammenfassung
9.
Buchempfehlungen
1. Einleitung
Mein Ziel ist es, vornehmlich Eltern, Jugendliche, Pastoren, und
Jugendleitern
Hilfestellung im Umgang mit Scheidungskindern zu geben. Ich will keine
theologische Abhandlung über dieses Thema schreiben, sondern
praktische
Ratschläge geben. Ich grenze bewußt das Thema
Scheidung und
Wiederverheiratung aus und konzentriere mich auf die Scheidungskinder
und
ihre besondere Problematik.
Immer mehr Menschen kennen wir, die geschieden oder selbst
Scheidungskinder
sind. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und
alles wieder
ungeschehen machen. Wir müssen lernen, diese Menschen
anzunehmen,
uns mit ihrer besonderen Problematik auseinandersetzen und helfen. Ich
möchte zeigen, auf wie viele Weisen eine Scheidung das
spätere
Leben der Scheidungskinder beeinflußt, wobei sich im
einzelnen große
Unterschiede zeigen können.
So spielt etwa das Alter, in dem die Kinder die Scheidung der Eltern
miterleben, eine wichtige Rolle. In der Fachliteratur wird berichtet,
daß
0-3-jährige die Scheidungen am besten verarbeiten, weil die
Bindung
zur Mutter sehr stark ist (meist werden die Kinder der Mutter
zugesprochen).
Aber die 4-12-jährigen haben es schwer, weil sie besonders in
diesem
Alter beide Elternteile brauchen, um psychosoziales Verhalten zu
lernen.
Leichter wird es ab der Pubertät - sie finden ihre eigenen
Maßstäbe,
können ihren eigenen Standpunkt behaupten und dadurch die
Scheidung
besser verarbeiten.
Dennoch möchte kaum ein Kind die Scheidung der Eltern. Es
finden
sich nur sehr wenige Kinder, die in der Scheidungsvorphase andere
Wunschvorstellungen
signalisieren können, als solche nach der Wiederherstellung
der Familie.
Eine Ehe zu beenden ist ein enorm bedeutungsvoller Schritt mit
psychischen
Folgen, die nicht verschwinden, wenn ein juristisches Urteil
gefällt
wurde. Das Leben geht weiter und die Kinder haben damit zu leben.
2. Deutschland Statistik
2,3 Millionen der 15,6
Millionen
deutschen Kinder
leben laut Statistischem Bundesamt mit dem Schicksal, Scheidungskinder
zu sein. Damit war im Jahr 1994 jedes 7. Kind in Deutschland ein
Scheidungskind.
Fast jede dritte Ehe wird wieder geschieden, am häufigsten im
vierten
Jahr ihres Bestehens.
Die meisten Kinder erleben die Trennung ihrer Eltern mit, wenn sie
zwischen drei und dreizehn Jahre alt sind, also in den besonders
ungünstigen
Altersstufen.
3. Was bedeutet die Scheidung für das Kind
Es ist besser, die Scheidung als Prozeß vorzustellen, dessen
Beginn lange vor der eigentlichen Trennung liegt und der ganz
allmählich
ins Rollen kommt. Der Trennung geht eine lange Zeit des Konflikts
zwischen
den Ehepartnern voraus. Die ersten zwei Jahre nach der Scheidung werden
Krisenperiode genannt. Für die Kinder beginnt die Krise mit
Schock,
Angst und Wut, wenn sie erfahren, daß die Ehe ihre Eltern
zerbrochen
ist. In dieser kritischen Zeit haben Kinder zwei ganz spezifische
Bedürfnisse:
Erstens verlangen sie verstärkt nach emotionaler
Unterstützung,
während sie sich auf die so gänzlich anderen
Lebensumstände
anzupassen suchen. Zweitens sind sie auf eine einigermaßen
verläßliche,
tägliche Routine angewiesen. Leider haben gerade in dieser
Zeit die
Eltern selbst zu viele Probleme und Ängste, um ihren Kindern
richtig
zu helfen. Ein Kind kann es nur ganz schwer verstehen oder gar
akzeptieren,
wenn sein Vater oder seine Mutter eines Tages aus der gemeinsamen
Wohnung
auszieht und es verläßt - so zumindest erlebt es das
Kind. Wie
der Tod, löst auch das Ende einer Ehe in Kindern eine Vielzahl
von
Gefühlen aus - Schock, Verlust, Ängste,
Hilflosigkeit, Ärger,
Wut, Trauer -, bis sie schließlich die neue Situation
akzeptieren
können. Ein Kind spürt schon lange bevor sich die
Eltern endgültig
trennen, daß etwas nicht stimmt. Wenn dann ein Elternteil
endgültig
auszieht, wird das Kind in einen Strudel von Gefühlen
gerissen, reagiert
verwirrt, bestürzt und angstvoll. Seine tiefe Sicherheit, die
im Zusammenleben
mit beiden Eltern ihr Fundament hatte, ist erschüttert worden.
Von
Vater oder Mutter getrennt zu werden, tut jedem Kind weh und
erfüllt
es mit Wut. Durch die Trennung von einem Elternteil erlebt das Kind
einen
schweren Verlust, dessen Endgültigkeit selbst seine Eltern oft
gar
nicht erkennen oder wahrhaben wollen. Dadurch nehmen sie ihrem Kind die
Möglichkeit, offen zu trauern und damit die Chance einer
baldigen
Heilung. Und als wären Traurigkeit, Schmerz und Wut
über die
Trennung nicht schon schwer genug zu ertragen, glaubt ein Kind
darüber
hinaus oft noch, selbst die Schuld oder zumindest eine Mitschuld an der
Trennung zu tragen.
4. Problematik der Scheidungskinder
4.1. Negative Auswirkungen der Scheidung
Im statistischen Vergleich schneiden Scheidungskinder schlechter als
Kinder aus ungeschiedenen Ehen ab. Ihre Selbstsicherheit, Lebensfreude
und -kraft scheinen mehr beeinträchtigt, sie sind
anfälliger
für körperliche und seelische Störungen und
vielleicht,
am bemerkenswertesten, weisen sie selbst gegenüber Kindern aus
ungeschiedenen
Ehen eine um 80% erhöhte Scheidungsrate auf.
Die Resultate von 32 Untersuchungen in den letzten 15 Jahren zeigen,
daß die erwachsenen Kinder geschiedener Eltern mehr Probleme
und
niedrigere Werte in bezug auf ihr Wohlbefinden haben als Erwachsene,
deren
Eltern verheiratetet blieben. Sie sind häufiger depressiv,
fühlen
sich weniger mit dem Leben zufrieden, sie sind im Schnitt weniger gut
ausgebildet
und sie haben weniger angesehene Berufe. Auch ihr Gesundheitszustand
ist
schlechter.
Sie gehen als Erwachsene Beziehungen ein mit dem Gefühl,
schlechte
Karten zu haben. Häufig bezeichnen sie sich als die Opfer der
Scheidung
und ihre Kindheit und Jugend als die unglücklichste Zeit ihres
Lebens.
4.2. Seelsorgerliche Probleme
Die Scheidung der Eltern ist häufig der Grund für
seelsorgerliche
Probleme wie z.B. Beziehungsprobleme, Angst vor einer Heirat, gemischte
Gefühle bezüglich Elternschaft (besonders hier ist
die Rolle
als Vater betroffen) oder die Angst, genau das gleiche zu erfahren -
mit
40 geschieden, einsam und depressiv zu sein, wie die eigene Mutter.
Scheidungskinder fühlen sich beraubt und "entrechtet", weil
sie
nie die Gelegenheit hatten, liebevolle Beziehungen zu erleben. Dazu
kommen
Zweifel, Ängste, Überempfindlichkeiten, Wut und der
Kampf um
die Befreiung von der Vergangenheit. Welche Probleme in ihrem Leben
auch
immer auftauchen: Scheidungskinder neigen dazu, die Scheidung ihrer
Eltern
dafür mitverantwortlich zu machen. Die Scheidung untergrub ihr
Gefühl
für Sicherheit. Immer taucht die Frage auf: "Wie
weit kann ich
mich noch auf etwas oder jemanden verlassen? Wenn nicht auf meine
Eltern,
wen noch!??" Ehemalige Scheidungskinder haben große
Probleme
mit Nähe, Hingabe, und Überantwortung.
Vertrauen ist auch ein großes Problem. Der Glaube an
Vertrauen
von Scheidungskindern wurde von den wichtigsten Menschen in ihrem
Leben,
den Eltern, auf fundamentalste Weise Gewalt angetan. Für
zunehmend
mehr Paare hat Ehe offenbar vorübergehende Bedeutung.
"Familie" ist
dort nur noch zwischenzeitlicher Schutzraum der Kinder, aus dem sie
leider
oft nicht ohne Schäden entlassen werden.
4.3. Selbstanklage der Kinder
Viele Scheidungskinder geben sich selbst die Schuld, daß ihre
Eltern sich scheiden ließen. Es liegt in der Natur des
Menschen zu
denken, daß er eine Eigenverantwortung trägt
für Dinge,
die um ihn herum passieren, besonders wenn etwas im Familienleben
schief
läuft. Eltern lassen sich aber aus vielen Gründen
scheiden. Es
hat immer mit ihrer Beziehung zueinander zu tun und nicht mit der
Beziehung
zu den Kindern.
Hier ein Zitat von einem 16-jährigen Mädchen: "Ich
habe
mich lange Zeit heimlich beschuldigt für unser kaputtes
Zuhause. Ich
glaubte, ich hätte meinen Vater veranlaßt, unsere
Familie zu
verlassen. Ich war nicht die perfekte Sechzehnjährige, die er
sich
wünschte. Ich dachte, ich hätte versagt."
Leider sind solche Gedanken bei Scheidungskindern ganz normal. Es ist
unsere Aufgabe, den Kinder zu erklären, daß sie
keine Schuld
an der Scheidung tragen.
4.4. Spätere Auswirkungen auf Ehe
und
Familie
Scheidungskinder haben häufig Schwierigkeiten, eigene
Eheprobleme
zuzugeben. Selbst Männer und Frauen, die glauben, die
elterliche Scheidung
"überwunden" zu haben, haben das Gefühl, ein
Familienproblem
zu haben, das nicht verschwindet. Das ist in etwa vergleichbar mit
Familien,
in denen es Fälle von Diabetes oder Krebs gibt. Es bedeutet
nicht,
daß man zwangsläufig krank wird, aber man ist sich
dessen bewußt
und denkt zu bestimmten Zeiten häufiger daran.
4.5. Das Netz der Beziehungen
Stiefeltern, Stiefgeschwister und Halbgeschwister. Was ist wenn die
Eltern sich wieder verabreden? - Das Kind muß sich auf eine
Vielfalt
von neuen Freunden und Freundinnen einlassen, beim Essen, bei
Ausflügen
usw. Es ist fast wie ein Karussell. Dazu kommt häufig keine
richtige
Vater-Kind Beziehung mehr zustande bzw. nur sehr oberflächlich
- "Onkel
DAD". Väter können meist ihre Liebe nur schwer
ausdrücken,
oft nur mit Geld bzw. Geschenken. Schwierig kann es werden, wenn das
Elternteil
wieder neu heiratete. Eine Beziehung zu neuen Stiefeltern aufbauen,
bedeutet
zuerst keine stabile Familie mehr. Die Kinder müssen lernen,
in einer
neuen Familienkonstellation zu leben; mit einem Stiefvater, einer
Stiefmutter,
vielleicht auch Stiefgeschwistern usw. Dadurch entsteht auf der einen
Seite
meist eine Erleichterung durch weniger finanzielle Probleme und durch
die
Tatsache, daß das eigene Elternteil nicht mehr allein ist.
Auf der
anderen Seite treten auch Erschwerungen für das Kind auf: eine
neue
Bezugsperson kommt ins Spiel und verschiedene andere Umstellungen aller
Art - wie z.B. Wohnung, Umzug, Regel usw.
4.6. Veränderungen
Viele Veränderungen machen das Leben schwerer - Umzug,
Schulwechsel,
Geldnot, alte Freunde verlassen, neue Freunde finden, das Wissen um
Geldprobleme
- und die damit verbunden Ängste. Die Scheidung
stürzt viele
Familien in Armut und beschert anderen langfristige materielle
Nachteile.
Bevor die Eltern sich scheiden oder trennen ließen, lebte das
Scheidungskind
mit beiden Elternteilen. Nun leben die Eltern in unterschiedlichen
Orten
und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß beide jetzt arbeiten
gehen
(müssen). Es gibt zwei Haushalte und doppelt so viele
Rechnungen.
Es scheint nie genug Geld zu geben, um die Dinge zu kaufen, die man
gerne
möchte oder braucht. In jedem Fall wird es immer eine
große
Veränderung sein.
Es gibt viele Veränderungen, wenn die Eltern sich scheiden
lassen.
Manche dieser Veränderungen sind z.B.: das Kind sieht beide
Elternteile
nicht mehr so oft, das Kind hat nicht so viel Taschengeld wie vorher,
er/sie
kommt nach Hause und keiner ist da, das Kind muß mehr im
Haushalt
mithelfen, weil es einfach mehr zu tun gibt.
4.7. Schnelleres Erwachsenwerden
Manche Scheidungskinder, besonders die im Teeniealter,
übernehmen
mehr Verantwortung als sonst üblich in der Familie. Sie sind
selbständiger
und entscheidungsfähiger. Diese frühe
Ausübung von Verantwortung
hat Vor- und Nachteile. Manche Scheidungskinder fühlen sich
überfordert,
aber bei den meisten klappt es gut. Schwieriger wird es, wenn
Scheidungskinder
die Eltern mit all ihren Schwächen und Zweifeln sehen. Einige
Scheidungskinder
beklagen den Verlust ihrer Kindheit. Manche Kinder tauschen die Rollen
von Kindsein und Erwachsensein - d. h. obwohl noch Kind
übernehmen
sie die Verantwortung des fehlenden Elternteils. Das Kind versteht sich
sozusagen als Mann des Hauses mit 10 Jahren.
4.8. Zusammenfassung
Die Beziehung von Kindern zu beiden Elternteilen hat sich nach der
Scheidung dramatisch verändert. Scheidungskinder haben einen
wichtigen
Teil ihres Lebens in einer Familienkrise verbracht. Sie fühlen
sich
betrogen, und ihrem Gefühl für Vertrauen wurde Gewalt
angetan
- ein Thema, das sie ihr Leben lang beschäftigen wird. Sie
werden
mit einem komplexen Gewebe von Beziehungen konfrontiert, dem sich
Kinder
aus Familien, die zusammenbleiben, nicht zu stellen haben.
Scheidungskinder
fühlen sich oft von der Familiengeschichte abgeschnitten,
manchmal
verlieren sie einen ganzen Familienzweig (z.B. die Eltern des Vaters).
Sie neigen dazu, für die Existenz ihrer Probleme die Scheidung
der Eltern verantwortlich zu machen. Akute (kurzfristige)
Scheidungsauswirkungen
wie Wut, Zorn, Verwirrung usw. werden
erwartungsgemäß auftauchen
und mit der Zeit abklingen. Die chronischen (langfristigen) Folgen wie
z. B. Minderwertigkeitskomplexe, Mißtrauen gegenüber
anderen,
Angst vor Verantwortung usw., können lange Zeit ruhen und
ernst nach
Jahren zutage treten, wenn die Kinder erwachsen werden und versuchen,
intime
Beziehungen einzugehen.
5. Gesprächsgruppe für Scheidungskinder
Ich habe 6 Monate lang eine Gesprächsgruppe für
Scheidungskinder
im Haus der Jugend, eine öffentliche Jugendeinrichtung in
Itzehoe,
gehalten. Dabei entdeckte ich, daß Scheidungskinder nicht
gerne über
ihre besondere Situation sprechen wollen. Es ist für sie auch
sehr
intim, sehr privat. Viele Scheidungskinder schämen sich,
daß
sich ihre Eltern getrennt haben. Ich habe gemerkt, daß kaum
eine
Person zu dieser Gesprächsgruppe kam, es sei denn, sie
fühlt
sich sehr schlecht, sie könne nicht anders oder eine gute,
persönliche
Beziehung oder Einladung ging voraus.
Es entsteht unter Scheidungskindern häufig der Eindruck, als
wären
sie die einzigen Scheidungskinder der Welt, was natürlich
nicht stimmt.
Aber weil man kaum darüber spricht, fühlen sich viele
Scheidungskinder
so allein. Deshalb ist es meiner Meinung nach dringend notwendig, die
Tabuisierung
dieses Themas endlich aufzuheben und offen und ehrlich in
geschützten
Räumen darüber zu sprechen.
Solch eine Gesprächsgruppe wäre eine optimale
Gelegenheit.
Als Vorlage für diesen Kurs habe ich ein Arbeitsheft aus dem
englischen
ins deutsche übersetzt: "Kinder, eingefangen in der
Mitte".
Dieses Buch eignet sich hervorragend für
Gesprächsgruppen für
Scheidungskinder im Alter von ca. 13-19 Jahren. Auch einzelne
Scheidungskinder
können dieses Buch durcharbeiten; es wird sehr viel helfen.
Ungefähr 10 Scheidungskinder aus verschiedenen Gemeinden im Mülheimer
Verband (MV) haben dieses Buch bereits angefangen. Alle sind
sich einig,
daß es ihnen in ihrer Situation und in ihrer besonderen
Problematik
als Scheidungskind geholfen hat.
6. Theologische Anknüpfung
Scheidungskinder haben häufig besondere Probleme im
christlichen
Glauben. Ich möchte kurz erklären, welche Probleme
speziell in
der Seelsorge mit Scheidungskindern auftreten können und
Ratschläge
geben, wie geholfen werden kann.
6. 1. Das Vaterbild Gottes
Zitat eines 17-jährigen Jungen: "Wenn Gott so ist,
wie mein Vater,
dann kannst du ihn behalten. Mein Vater hat mich verprügelt.
So einen
Gott brauch´ ich nicht." Bewußt oder
unbewußt übertragen
wir unsere Vorstellung von unserem leiblichen Vater auf Gott, unserem
himmlischen
Vater. Scheidungskinder haben sehr oft eine gestörte Beziehung
zu
ihrem leiblichen Vater. Aus diesem Grund auch häufig mit ihrem
himmlischen
Vater. Scheidungskinder haben später, als Christ, damit zu
kämpfen,
an Gott als einen liebenden, gütigen Vater, der immer
für sie
da ist, zu glauben.
Das Vaterbild Gottes von Scheidungskindern kann sehr unterschiedlich
sein. Hierzu kann ich das Buch "Das Vaterherz Gottes"
von Floyd
McClung sehr empfehlen.
6.2. Vertrauen gewinnen im Glauben
Scheidungskinder haben oft ihre Vertrauensperson in ihrer Kindheit
verloren. Der Mensch, von dem sie eigentlich Vertrauen lernen sollten,
hat sie verlassen. Das tut weh. Immer taucht die Frage auf: Wie weit
kann
ich mich noch auf etwas oder jemanden verlassen? Wenn nicht auf meine
Eltern,
wen noch? Scheidungskinder kommen sehr schnell zu der Ansicht: Man kann
niemandem, außer sich selbst, vertrauen. Diese Ansicht
übertragen
sie verständlicherweise auf Gott. Dadurch haben sie manchmal
gewaltige
Probleme, Gott zu vertrauen. Sie haben Angst, verletzt zu werden. Dabei
muß den Scheidungskindern bewußt gemacht werden,
daß
Gott ganz anders ist als die Menschen, die uns verlassen und verletzt
haben.
Scheidungskinder müssen lernen, ganz neu zu vertrauen, und
dies braucht
nicht selten sehr viel Zeit.
6. 3. Heilung von inneren Verletzungen
Bei Scheidungskindern tritt oft eine Vielfalt von inneren Verletzungen
auf, wie z.B. mangelnde Selbstsicherheit, Depression, Zweifel,
Ängste,
Überempfindlichkeit, Wut und der Kampf um die Befreiung von
der Vergangenheit.
Diese Probleme werden nicht mit nur einem seelsorgerlichen
Gespräch
aus der Welt geschaffen. Scheidungskinder benötigen meistens
eine
lange, intensive, seelsorgerliche Betreuung. Sie neigen dazu, egal
welche
Probleme in ihrem Leben auch immer auftauchen, die Scheidung ihrer
Eltern
dafür mitverantwortlich zumachen. Dadurch haben sie eine
einfache
Entschuldigung für ihrer Benehmen; nach dem Motto:
Dafür kann
ich nichts, meine Kindheit war schlecht.
Scheidungskinder haben auch große Probleme mit Nähe,
Hingabe,
und Überantwortung. Wir müssen Scheidungskindern
helfen, Schritt
für Schritt diese inneren Verletzungen vor den Herrn zu
bringen. Dabei
ist es sehr hilfreich, die Scheidungskinder dahin zu führen,
ihren
Eltern zu vergeben. Wie im dem folgendem Gebet: "Jesus, ich
bitte Dich
nun um besondere Gnade und Vergebung für den einen Menschen in
meinem
Leben, der mich am allermeisten verletzt hat (meine Mutter oder mein
Vater).
Ich bitte dich, daß Du mir hilfst zu vergeben, wo ich gesagt
habe,
daß ich nie vergeben werde. Danke, Jesus, daß du
mich von aller
Unversöhnlichkeit befreist. Fülle mich mit dem Licht
Deines Heiligen
Geistes. Erleuchte Du alle dunklen Gedanken und heile alle meine
inneren
Verletzungen. Amen."
6. 4. Leid und die Frage -"Warum
läßt Gott das zu?"
Diese Frage taucht sehr häufig bei Scheidungskindern auf, die
sich etwas länger mit Gott beschäftigen. "Wenn
Gott wirklich
Liebe ist, wieso hat er nicht etwas dagegen unternommen?" Wir
werden
darauf vermutlich nie eine befriedigende Antwort geben können.
Wichtig
ist, den Scheidungskindern zu zeigen, daß jeder Mensch seinen
eigenen,
freien Willen hat und Gott es zuläßt, daß
die Menschen
so handeln und tun wie sie wollen. Gott würde auch gerne eine
perfekte
Welt, befreit von Schmerz und Leid haben (so war es
schließlich gedacht),
aber solange die Sünde noch auf dieser Welt herrscht,
müssen
wir leiden.
Trost fanden ich und andere Scheidungskinder in der Tatsache,
daß
Jesus mit uns durch dieses Leid geht. Obwohl jede andere Person uns
möglicherweise
verlassen hat: Jesus steht zu mir und bleibt bei mir. Diesen Trost
dürfen
wir auch anderen Scheidungskindern anbieten.
6.5. Männliche/Weibliche
Identität und
Sexualität
Viele Scheidungskinder haben Probleme, ihre eigene Sexualität
voll zu akzeptieren. Dies ist meist das Resultat von einer fehlenden
Mutter
bzw. einem fehlenden Vater. Mädchen und Jungen brauchen eine
Mutter
UND einen Vater in ihrer Kindheit, um ein gesundes
Selbstbewußtsein
zu entwickeln. Ohne Väter neigen Jungen dazu, sogenannte
"Softies"
zu werden, oder aber sie schlagen genau in die andere Richtung aus,
indem
sie ein richtiger "Macho" werden, nicht selten auch
gewalttätig .
Bei Mädchen ist es ähnlich. Viele Frauen haben
absolut keinen
Selbstwert, weil sie nie von ihrem Vater oder sonst jemandem (der keine
sexuelle Beziehung zu ihnen hatte) gehört haben, daß
sie schön
oder attraktiv sind, und einmal ohne Hintergedanken in den Arm genommen
wurden.
Besonders die sexuellen Werte sind häufig verschoben, weil das
Vorbild, die entsprechende Stabilität und anschauliche
Zärtlichkeit,
einer normalen Ehe fehlte. Kaum ein Scheidungskind wurde von den Eltern
aufgeklärt; sie lernten alles von ihren Freunden und den
Medien.
6. 6. Familie nach dem Plan Gottes
Scheidungskinder haben fast immer Angst vor einer Ehe, Familie und
allem, was dazu gehört. Sie haben Angst, genau die gleichen
Fehler
zu machen wie ihre Eltern. Sie verbinden häufig Ehe und
Familie mit
Schmerz oder Leid und deshalb wollen sie keine. Scheidungskinder haben
ganz oft keine Vorstellung von einer intakten Familie und deshalb
denken
sie, sie können auch keine intakte Familie haben bzw. erleben.
Sie
wollen sich, dem Partner und eventuellen Kindern all das Leid, das sie
als Scheidungkind erleiden mußten, ersparen.
Besonders hier sind sehr viele Männer betroffen. Sie sind zum
größten Teil vaterlos aufgewachsen und
fühlen sich völlig
überfordert, selbst Vater zu sein, weil sie nie ein richtiges
Vorbild
hatten. Sie glauben, sie können kein Vater sein, geschweige
denn ein
guter. Er denkt: ,Mein eigener Vater hat es nicht geschafft, wie soll
ich
es dann schaffen?'. Hier wäre es meiner Meinung nach wichtig,
Scheidungskindern
in unserer Gemeinde die Gelegenheit zu geben, heile Familien im Alltag
kennenzulernen. Das würde bedeuten, eine alleinstehende Frau
und ihre
Kinder zu einem Ausflug einzuladen, zum Grillen oder einfach mal so den
Nachmittag zu verbringen.
Wo schon intensiver Kontakt besteht, ist es hilfreich, sich dem Kind
als "fehlender Ansprechpartner" anzubieten. D. h., wenn das Kind keinen
Vater hat, dann dürfte er über
"Männersachen" gerne mit
dem Vater der intakten Familie sprechen und natürlich auch
umgekehrt.
Jedoch sollte vorher bedacht werden, worauf man sich
einläßt.
Es bedeutet: das Kind darf jederzeit (24 h pro Tag) mit mir sprechen
und
an meinem tiefsten Inneren teilhaben. Und dieser Kontakt sollte nie vom
Ansprechpartner beendet werden, sonst wird das neu gefaßte
Vertrauen
endgültig zerstört.
7. Hilfestellungen
8. Zusammenfassung
Ich hoffe das ich mein Ziel erreicht habe, hauptsächlich
Eltern,
Jugendlichen, Pastoren, und Jugendleitern Hilfestellungen im Umgang mit
Scheidungskindern zu geben. Ich habe keine Theologische Abhandlung
geschrieben,
sondern versucht, praktische Ratschläge zu diesem Thema zu
geben.
Versucht, die Scheidung aus der Sicht eines Kindes zu
erläutern. Wie
ein Kind die Scheidung als Prozeß empfindet und wie die Krise
bewältigt
werden kann. Scheidungskinder haben direkt nach der Scheidung besondere
Bedürfnisse und Gefühle. Vergessen dürfen
wir nie, daß
viele Scheidungskinder sich mitverantwortlich fühlen
für die
Scheidung. Unsere Aufgabe ist es, ihnen zu vermitteln, daß
sie keine
Schuld tragen. Ich habe mich auf Scheidungskinder und ihre besondere
Problematik
konzentriert. Speziell die negative Auswirkung einer Scheidung auf das
Leben eines Scheidungskindes und die viel tiefgehenderen,
seelsorgerlichen
Probleme, oder die völlig neuen bzw. veränderten
Beziehungen
zu neuen stief-, halb- und leiblichen Familienmitgliedern.
Scheidungskinder
haben mit vielen Veränderungen und verfrühter
Übernahme
von Verantwortung in der Familie zu kämpfen. Die Gemeinde
muß
sich fragen, wie den besonderen Schwierigkeiten von Scheidungskindern
begegnet
werden kann in Bezug auf Fragen nach dem Vaterbild Gottes, Vertrauen
lernen,
Leid und Schmerz, inneren Verletzungen, Sexualität und Ehe.
Immer
mehr Menschen kennen wir, die geschieden oder selbst Scheidungskinder
sind.
Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und alles gut
reden. Wir
müssen diesen Menschen und ihre besonderen Probleme bewegen
und versuchen
zu helfen.
Als Hilfe dafür habe ich einen typischen Prozeß des
Trauerns
gezeigt, durch den fast jedes Scheidungskind geht. Die Schritte von
Verleugnung,
Ärger, Verhandeln, Depression, und Annahme wurden
ausführlich
behandelt. Danach gab ich weiter Tips, wie Scheidungskinder die erste
Zeit
nach der Scheidung leichter überleben können.
Ich hoffe und bete, daß diese Arbeit nicht nur geschrieben
wurde,
um im Archiv zu landen und nie richtig verstanden zu sein. Es ist mein
Wunsch, daß viele Scheidungskinder in Deutschland von diesen
Impulsen
profitieren können, weil einige Gruppen sich dadurch mit
diesem Thema
intensiver beschäftigen werden, um das Leid und die Not
unserer Welt
zu lindern.
9. Buchempfehlungen
Scheidungskinder.
Renate Niesel
Taschenbuch - 95 Seiten
(Südwest
Verlag, München
1998) ISBN: 351707537X
Für die Kinder wird die
Trennung
der Eltern zumeist erst
einmal zu einer nur schwer zu bewältigenden Katastrophe. Doch
soll
man eine zerbrochene Beziehung nur wegen der Kinder fortsetzen? Und:
Wie
wird es nach einer Scheidung weitergehen? Auf diese und andere Fragen
gibt
dieser Ratgeber Antwort und zeigt Wege, wie geschiedene Eltern auch
positive
Lösungen für die Kinder finden können.
|
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|
Damit
die Wunden heilen. So werden Kinder mit der Scheidung ihrer Eltern
fertig.
Archibald
Hart
Taschenbuch - 199 Seiten
(Francke-Buchhandlung., Marburg. 1998)
ISBN: 3861223872
Obwohl eine Scheidung heutzutage
nicht mehr
so stigmatisierend
ist wie früher, bleibt sie trotzdem ein wesentlicher Eingriff
in das
Leben eines Kindes. "Durch die Trennung wird eine Serie von Ereignissen
in Gang gesetzt", schreibt der Autor, "die wiederum zahlreiche
Veränderungen
und Anpassungen nach sich ziehen. Und damit sind viele Kinder oft
überfordert."
Zweck dieses Buches soll es sein, Eltern, die von Scheidung betroffen
sind,
mit Rat und Tat zur Seite zu stehen - aber nicht nur ihnen. Es soll
allen
Erwachsenen helfen, die in irgendeiner Form Umgang mit betroffenen
Kindern
haben. Angehörige, Verwandte, Freunde, Lehrer - sie alle
können
dazu beitragen, die schädliche Langzeitwirkung einer Scheidung
zu
minimieren.
|

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|
Trennung,
Scheidung und Wiederheirat: Wer hilft dem Kind? Wassilios E. Fthenakis
Taschenbuch - 187 Seiten (Beltz
Fachbuch V.,
W. 1996) ISBN:
3407851529
Dieser Ratgeber greift die Problem
und die
Aufgabenstellungen
auf, die vor, während und nach der Scheidung zur
Bewältigung
anstehen. Darin werden zentrale Themen und Probleme diskutiert:
Anforderungen
an sorge- und umgangsberechtigte Eltern, die mittel- und langfristigen
Auswirkungen der Scheidung auf die Entwicklung des Kindes,
unterschiedliche
Formen der Sorgerechtsregelung, die gemeinsame Elternverantwortung, die
Situation alleinerziehender Mütter und Väter nach
einer Scheidung,
die Beziehung des Kindes zum nichtsorgeberechtigten Elternteil, die
gesetzlichen
Bestimmungen und nicht zuletzt Hilfemöglichkeiten, die heute
Kindern
und Eltern zur Verfügung stehen. Ein Ratgeber, der - trotz
aller Belastungen
- Wege einer kostruktiven Lösung der mit der Scheidung
zusammenhängenden
Probleme aufzeigt.
|

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|
Scheidungskinder:
Wege der Hilfe. Helmuth Figdor
Taschenbuch - 272 Seiten
(Psychosozial-Vlg.,
Gießen 1997)
ISBN: 3932133099
Das Buch wendet sich zwar in erster
Linie
an professionelle
Helfer (Therapeuten, Erziehungsberater, Sozialarbeiter, Familienrichter
usw.), kann jedoch auch für persönlich betroffene
Eltern eine
große Hilfe sein. Der Autor stellt sich in diesem Buch die
Frage:
Wie kann den Kindern konkret geholfen werden, die Trennung ihrer Eltern
zu bewältigen? Auf der Grundlage seiner langjährigen
Erfahrungen
als Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater
beschreibt
Figdor, wie die Eltern ihren Kindern bei dieser Aufgabe helfen
können;
wie die angesichts neuer Partner der Eltern auftretenden Probleme zu
lösen
sind; auf welche Weise es professionellen Helfern gelingt, die Eltern
zu
befähigen, ihren Kindern die notwendige Hilfe auch wirklich
geben
zu können; wie man erkennen kann, ob ein Kind darüber
hinaus
psychotherapeutischer Hilfe bedarf; und welche methodischen und
technischen
Gesichtspunkte in der Arbeit mit Kindern und/oder Eltern bedacht werden
müssen.
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|
Scheiden
tut auch Kindern weh. Welche Hilfe Kinder brauchen, wenn Eltern sich
trennen.
Prisca Gloor Maung
Taschenbuch - 157 Seiten ( Herder,
Freiburg.
1998) ISBN: 3451046393
Eine erfahrene Mediatorin ermutigt
betroffene Eltern, die vor
einer notwendigen Trennung und Scheidung stehen: Vater und Mutter
bleiben
sie ein Leben lang. Es ist möglich, die Elternrolle auch in
einer
solch schwierigen Situation wahrzunehmen - mit Flexibilität,
Einfallsreichtum
und
gutem Willen. Wenn Eltern auseinandergehen, muß das nicht auf
Kosten der Kinder geschehen. Das ist die ermutigende Botschaft dieses
Ratgebers.
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|
Bücher,
die
leider schon vergriffen, oder im Internet
nicht zu bestellen sind.
Gruppeninterventionsprogramm für
Kinder mit getrennt lebenden
oder geschiedenen Eltern. Wassilios E. Fthenakis u. a.. Beltz
Arbeitsbuch 170 Seiten -
(LBS-Initiative
Junge Familie. 1995)
ISBN: 3-407-62318-6 Vergriffen, keine Neuauflage.
Das vorliegende Manual ist ein
Präventionsprogramm für
Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien im Alter zwischen sieben
und
elf Jahren. Das Programm soll Kindern helfen, das
streßreiche
ebensereignis effektiver zu bewältigen und die Anpassung an
die neue
Lebenssituation besser zu meistern. In einer Gruppe mit sechs bis acht
Kindern können so scheidungsspezifische Themen bearbeitet
werden und
es kann eine Unterstützng bei der Neuorganisation des
familiären
Alltags nach der Trennung und/oder Scheidung der Eltern angeboten
werden.
|
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Märchen für
Scheidungskinder.
Hilfen aus der Zauberwelt
für Kinder und Eltern. Brigitte Spangenberg
Taschenbuch - 159 Seiten
(Humboldt-TB.-Verlag., München
1997) ISBN: 3581670925
|
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Wenn Eltern sich trennen: was wird aus den Kindern? Sonja Goldstein
& Albert J. Solnit
(Stuttgart: Klett-Cotta,
1989) ISBN: 3608954317
Gewinner und Verlierer Frauen, Männer, Kinder nach der
Scheidung;
Eine Langzeitstudie. Judith Wallerstein
(München, Droemer Knaur, 1989).
Der Riß geht durch die Kinder, "Trennung, Scheidung
und
wie man Kindern helfen kann." Otto R. Gaier
(München, Kösel Verlag GmbH & Co., 1987).
Und plötzlich hab´ ich Kinder: Probleme u.
Konfliktlösungen
in Stieffamilien. Andrea Reischeis
(Düsseldorf, ECON Taschenbuch Verlag, 1987).
Wochenend-Eltern: intakte Elternschaft trotz geschiedener Ehe. Peter
Rowlands
(München, Kösel Verlag GmbH & Co., 1983).
Das Kind, das seinen Vater mit einem Samstag
verwechselte.Schadensbegrenzung
nach der Scheidung. Cheryl Benard & Edit Schlaffer
(Heyne Verlag,
München 1996) ISBN: 345309784X
Kids caught in the middle: an interactive workbook for
teens, Gary Sprague
(Nashville, Thomas Nelson Publishers, 1993).
Mehr Informationen bei Jason Stover
Scheidungskinder@stover.de
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